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Rechtsanwalt Wolfgang Riedel

Fachanwalt für Medizinrecht

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Schmerzensgeldbeträge

Bei Entscheidungen zu konkreten Schmerzensgeldbeträgen ist in der anwaltlichen Praxis darauf zu achten, dass im Rahmen der Anspruchsbegründung je nach Alter der Referenzentscheidung ein angemessener Inflationsaufschlag berücksichtigt wird.

 

Ebenfalls ist zu beachten, dass unten genannte Entscheidungen lediglich einen ersten Anhaltspunkt für die angemessene Bemessung eines Schmerzensgeldbetrages darstellen. Keine Verletzung, kein Fall gleicht zu 100% einem bereits entschiedenen.

Individuelle Umstände wie Alter des Patienten, Dauer der Beeinträchtigung, Vorliegen eines Dauerschadens, Heilungschancen, Anzahl etwaiger Revisionsoperationen, Dauer eines Krankenhausaufenthalts etc. können zu erheblichen Aufschlägen führen. In diesem Bereich ist es anwaltliche Aufgabe akribisch im Gespräch mit dem Mandanten alle Umstände, die für den Schmerzensgeldanspruch bedeutend sind, in Erfahrung zu bringen und im Anspruchsumfang zu berücksichtigen.

 

 

Durchtrennung des Hauptgallengangs: 15.000 EUR

Entscheidung: OLG Brandenburg VersR 2000, 489

 

Verlust der Niere: 25.000 EUR

Entscheidung: OLG Koblenz OLGR 2005, 572

 

Verlust der rechten Brust wegen verspäteter Diagnose eines Mammakarzinoms: 30.000 EUR

Entscheidung: OLG Düsseldorf NJW - RR 2002, 1333

 

Notwendigkeit der Implantation künstlicher Herzklappen: 25.000 EUR

Entscheidung: LG Augsburg 3 O 5111/87

 

Herzinfarkt, hierdurch bedingte fehlende Belastungsfähigkeit: 40.000 EUR

Entscheidung: LG Berlin 6 O 385/99

 

Leberzirrhose und Tod nach unterlassener Abklärung einer Hepatitis - Erkrankung: 40.000 EUR

Entscheidung: OLG Hamm VersR 2004, 1321

 

Beinlängendifferenz und Nervschädigung nach Hüftoperation: 15.000 EUR

Entscheidung: OLG Hamburg OLGR 2006, 199

 

Verspätete Diagnose einer Osteomyelitis bei Kleinkind mit der Folge von Wachstumsstörungen und einer Differenz der Beinlängen: 75.000 EUR

Entscheidung: OLG Frankfurt VersR 2000, 607

 

Schwere hypoxische Hirnschädigung, sekundäre Mikrozephalie, schwerste Beeinträchtigung in der Lebensführung: 500.000 EUR

Entscheidung: OLG Köln, VersR 2007, 219

 

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